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Thomas Aeschbacher - Entlebucher und Emmentaler Musikarchiv

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Thomas Aeschbacher

Emmentaler Tonarchiv


Thomas Aeschbacher (1966) lebt mit seiner Familie in Langenthal. Das Örgelen lernte er von seinem Vater, Werner Aeschbacher, mit dem er zehn Jahre lang erfolgreich in einem Schwyzerörgeli-Trio gespielt hat. In einem Jazzquartett und in einer Steelband sammelte er weitere musikalische Erfahrungen, bevor der Primarlehrer an der Uni Bern zuerst als patentierter Sportlehrer und anschliessend am Konservatorium Bern als Musiklehrer abschloss.

Thomas Aeschbacher ist seit 1993 Mitglied der Formation Pflanzplätz, unterrichtet privat ab und zu noch Schwyzerörgeli für Fortgeschrittene, betreut als Lehrkraft im Teilpensum Schulmusik an der Oberstufe Burgdorf. Er leitet seit Jahrzehnten Schwyzerörgeli-Kurse an den Volksmusikwochen in Arosa und für den Verein Schweizer Volksmusik VSV auf dem Balmberg. Er lehrt als Dozent für alpine Volksmusik/Weltmusik an der Hochschule der Künste Bern.

Aeschbacher spielt Langnauerli, Stöpselbass, Schwyzerörgeli, Gitarre, Cajon und Klavier. Mit dem Schwyzerörgeli spielte er bereits in verschiedenen Projekten, u.a. im Film «Mein Name ist Eugen», mit der ganzen Familie ab 2008 in der «Bärner Jodlerpredig» von und mit Hannes Fuhrer. Von 2008 bis 2018 war er singendes Aktivmitglied des Jodlerclubs Hasle-Rüegsau von Hannes Fuhrer.
Er ist oder war temporärer Mitmusiker u.a. von Werner Aeschbacher, Thürler-Mosimann, Cyrill Schläpfer, Balthasar Streiff, Dani Häusler, Daniel Küffer, Tom Küffer, Bernhard Häberlin, Rainer Walker, Kammerorchester Neufeld, Collegium Musicum Coellicense.

Aeschbachers neustes Projekt (2017/18) heisst Obsigänt – Schwyzerörgeli trifft Kirchenorgel. Mit Rainer Walker (Orgel), Madlaina Küng (Kontrabass), Eva Wey (Geige), David Märki (Hackbrett).

2018 war er Gastmusiker und Solist des Kammerorchesters Neufeld und des Collegium Musicum Coellicense dabei. Aufgeführt wurde mehrmals Heinz Martis «Muotathaler Nachtmusik für Schwyzerörgeli und Streichorchester».

Quelle: Thomas Aeschbacher



Aeschbacher über Aeschbacher

In Burgdorf, dem Tor zum Emmental, bin ich geboren. Meine Eltern sind beide in Eggiwil aufgewachsen. Dort erlebte ich in meiner Jugendzeit viele Familienfeste, da wurde viel musiziert und gesungen. Einige Jahre mieteten wir ein abgelegenes Bauernhaus in Eggiwil. Dort erlebte ich die Natur intensiv in allen Jahreszeiten. Auch meine ersten Gehversuche auf dem zweireihigen Schwyzerörgeli meines Urgrossonkels fanden dort statt. Zu Hause bin ich mit allen Musikstilen in Kontakt gekommen und habe mich auch aktiv darin ausprobiert. Jahre später habe ich begriffen, wie stark mich diese Zeit geprägt hat, musikalisch und in der Natur.

Seit gut zehn Jahren spiele ich auch auf dem «Urschwyzerörgeli», dem sogenannten Langnauerörgeli. Lange Zeit hat mich dieses Instrument überhaupt nicht interessiert, bis ich eines Tages ein Foto meines Urgrossonkels «Hänsu» mit einem Langnauerörgeli sah. Dies hat bei mir eine enorme Motivation ausgelöst, dieses Instrument zu spielen und eigene Ideen umzusetzen. Vieles konnte ich bei meinem Vater lernen und beobachten.

Meine Kompositionen entwickle ich vor allem auf den verschieden klingenden Örgelis und dem Klavier. Die Inspirationsquellen sind meine Begegnungen, Eindrücke und Erlebnisse auf meinem bisherigen Lebensweg. Die Basis dazu liegt bei meinen Wurzeln im Emmental.




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