Handorgelduett Fritz Mosimann und Bobi Hirsbrunner Sumiswald - Serge`s Musikarchiv-Entlebucher und Emmentaler Musikarchiv

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Handorgelduett Fritz Mosimann und Bobi Hirsbrunner Sumiswald

Emmentaler Musik



v.l.n.r. Fritz Mosimann, Fritz Schluep und Bobi Hirsbrunner



v.l.n.r. Fritz Mosimann und Bobi Hirsbrunner






Fritz Mosimann mit Lorenz Giovanell, mit dem er eine Zeit lang zusammen spielte und Schallplattenaufnahmen

machte.


Fritz Mosimann wurde am 26. Sept.1899 in Sumiswald geboren und erlernte wie sein Vater den Beruf als

Käser. 1924 sitzt er im Rest. Schützen in der Genfergasse in Bern und macht trotz der rassigen Musik der

Kapelle Drollinger ein ziemlich verdrossenes Gesicht.Da setzt sich ein Langnauer, den er flüchtig kennt,

an seinen Tischund fragt, wo ihn den der Schuh drücke. Fritz sagte ihm, dass er geneeine Handorgel hätte,

sein Verdienst dafüraber zu klein sei. Geduldig und aufmerksam wird ihm zugehört, wenige Tage später

erhält ervom Musikhaus Eichhorn eine 24bässige Handharmonika. Die Überraschung wird noch grösser,

als er erfährt, dass das Instrument schon bezahlt sei.


Schon ein paar Monate später gab er die Käserei auf und wird Berufsmusiker. Kapelle Berna hiess das

ersteEnsemble in dem er spielte und das Geld für eine chromatische Handorgel verdiente.




Ländlerkapelle Berna v.l.n.r Hans Buob, Fritz Mosimann und Fritz Schär

1927 gründete er mit Paul Hirsbrunner  (der nur Bobi gerufen wurde, den Namen erhielt er von seinem

ersten Schatz) das DuettFritz und Bobi, das 12 Jahre zusammen spielte. 1938 gründete er die

Familienkapelle Mosimann. Nach 30 Jahren Berufsmusik

übernahm Fritz Mosimann bis zu seinem Tod in Rapperswil das Restaurant National.

Seinen Spender und Gönner Ernst Kissling aus Langnau verlror er aus den Augen , vergass ihn aber

nicht, Kissling war ausgewandert. Nach langen Recherchen fand er 1961 nach fast 40 Jahren das

Domizil seines Gönners in Dänemark heraus und überwies ihm
zusammen mit einem Schreiben den damaligen Betrag der Schwyzer Orgel.

Paul Hirsbrunner hat ebenfalls Sumiswalder Wurzeln, wurde aber am 29. Juni 1906 in Bern geboren.

Da sein Onkel einen Nachfolger brauche, erlernte er den Beruf als Schuhmacher. Da in der Werkstatt

en Klavier stand, unterhielt er seine Kundschaft oft gekonnt mit diesem Instrument.Mit seinem Vater

Johannes trat er als " Hausi und Köbu" auf, dem um die Jahrhundertwende wohl volkstümmlichsten Berner Duett.


Als 19jähriger trat er das erste Mal zusammen mit Fritz Mosimann
in einer Kapelle auf, kurze Zeit später war das

Duett Fritz und Bobi geboren. Nachdem sich Fritz Mosimann von ihm getrennt hatte, gründete er das Duo

Bobi und Heiri. am 11. Nov. 1955 starb Paul Hirsbrunner an einem Krebsleiden.







Bobis Liebling  Walzer, Handorgelduett Fritz und Bobi. Sumiswald




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