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Jodelduett Franz und Vreni Stadelmann - Kapelle Paradisio - Entlebucher und Emmentaler Musikarchiv

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Jodelduett Franz und Vreni Stadelmann - Kapelle Paradisio

Entlebucher Musik






Tanzkapelle Paradiso (die Musikanten sind von links)

Franz Stadelmann, Rämis, Escholzmatt (Akkordeon Elektroakkordeon)
Fritz Zihmann, Hungbühl, Schüpfheim (Klarinette, Saxophon)
Willy Zihlmann, Hungbühl, Schüpfheim (Kontrabass und Elektrobass)
Edy Zihlmann, Hungbühl, Schüpfheim (Klavier und Trompete)




Weiteres Foto mit der Tanzkapelle Paradiso

v.l.n.r. Franz Stadelmann, Willi Zihlmann, Fritz Zihlmann, Toni Süess, Edi Zihlmann

I de Rita z`lieb, Walzer von F.Zihlmann

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Vreni Stadelmann mit drei Jahren

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Franz Stadelmann mit sieben Jahren




Vreni Stadelmann






Anstossen auf die Nomination für den PRIX WALO vom kommenden 13. Mai 2012




Herzliche Gratulation zum PRIX WALO 2012




Dieser Gedichtband kann auf der Homepage von Franz Stadelmann bestellt werden, gleichzeitig sind dort
sein Lebenslauf und weitere Infos vorhanden.

Homepage von Franz Stadelmann



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Die hier aufgeführten frühen Aufnahmen sind durch mich im Auftrag von Franz Stadelmann auf CD digitalisiert worden


Bürger sy vo Äschlismatt " von Franz Stadelmann

Radiosendung zu 70. Geburtstag
Alphorn Jodel




Viele Freunde der Schweizer Volksmusik kennen Franz Stadelmann als den Jodler aus dem Entlebuch. Es vergeht kaum ein Radio-DRS-Wunschkonzert, an dem nicht das Lied «Dankbarkeit», der «Beichle-Juuz» oder das Lied «Däheim» erklingt, das ihm den Titel als erfolgreichster Jodelkomponist eingetragen hat. Bereits 1993 konnte er den Goldenen Violinschlüssel entgegennehmen, der auch «Oscar der Volksmusik» genannt wird.
Seine musikalische Ader hat Franz Stadelmann von den Eltern geerbt, welche die Kultur der Hausmusik noch intensiv pflegten. Bereits in frühester Jugend lernte Franz Stadelmann das Musizieren mit Akkordeon, Klavier, Bass, Gitarre, Mandoline und Schwyzerörgeli. 1960 gründete er zusammen mit seiner Schwester das heute weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Jodelduett Vreny und Franz Stadelmann. 1962 gründete er ferner die Ländlerkapelle «Paradiso» Schüpfheim.
Von 1968 bis 1970 liess sich Franz Stadelmann am Konservatorium Luzern in den Fächern allgemeine Musiklehre, Harmonielehre und Kompositionslehre ausbilden und von 1968 bis 1972 erlernte er bei Musiklehrer Alois Rettig in Root die Chordirektion. Ab 1968 werden selbst verfasste Texte vertont, erste Eigenkomposition ist das Lied «Oh Äntlibuech». 1975 erscheint das erste Jodelliedbüchlein mit 15 Titeln für Solo, Duett und Terzett. Auch die Herausgabe von Partituren für Jodel- und Männerchöre beginnt. Bis heute hat Franz Stadelmann über 200 eigene Kompositionen verfasst und über 20 Tonträger herausgegeben.
Zweimal wurde er auch mit einer Goldenen Schallplatte respektiv mit einer Goldenen CD für 25`000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet: 1989 mit dem Tonträger «20 Jahre Vreni und Franz Stadelmann»
und im Jahr 2000 mit dem Tonträger «25 Jahre Vreny und Franz Stadelmann» mit der Komposition «Dankbarkeit».
1974 wird Franz Stadelmann zum Jodelkursleiter gewählt und er veröffentlicht seine selbstverfasste Anfängerjodlerschule. Seine Kurse, die er mit hohem pädagogischem Geschick leitet, finden ein unerhört breites Echo. 1977 wählt ihn der Zentralschweizerische Jodelverband zum Jurymitglied an Jodlerfesten und im gleichen Jahr nimmt er die nebenamtliche Lehrtätigkeit an der Musikschule Escholzmatt auf. 1981 wird er ferner Jurymitglied des Eidgenössischen Jodlerverbandes.
1966 übernahm Franz Stadelmann mit der Leitung des Jodlerklubs «Alpenglühn» Wiggen die erste Chordirektion. Im Jahr darauf wird er Gründerdirigent des Jodlerklubs «Alpenglöggli» Hasle und 1970 übernimmt er die Direktion des Jodlerklubs «Maiglöggli» Willisau. 1973 folgt die Leitung des Jodlerklubs «Alpenrösli» Luzern und 1979 wird er Präsident und Dirigent der Entlebucher Jodlervereinigung. 1982 gründet er ferner das Jägerchörli Amt Entlebuch, das er ehrenamtlich leitet.
Viel hat Franz Stadelmann auch für die Verbreitung des musikalischen Brauchtums der Schweiz beigetragen. Seit 1978 berichtet er für verschiedene Zeitungen über die Schweizer Volksmusikszene, seit 1980 ist er auch regelmässig am Radio DRS zu hören. 1983 übernimmt er bei Radio Pilatus die Präsentation der Sendung «Musikstübli» und des volkstümlichen Wunschkonzerts. 1985 führte er für 10 Jahre die Berichterstattung für den ZSJV z.Hd. an die Redaktorin für die Schwinger-, Hornusser- und Jodlerzeitung. Seit 1998 präsentiert er ferner bei Radio Emme die Sendung «Volkstümlichs us üser Region».
Zahlreich sind die Ehrungen, die Franz Stadelmann für seine musikalische Tätigkeit erfahren durfte. Nebst den erwähnten Auszeichnungen mit dem Goldenen Violinschlüssel, der Goldenen Schallplatte und zum erfolgreichsten Jodelkomponisten ist er Ehrenmitglied beim Jodlerklub «Alpenglöggli» Hasle, dem Jodlerklub «Alpenrösli» Kriens sowie beim «Jägerchörli» Amt Entlebuch. Die Jodlerklubs «Maiglöggli» Willisau und «Alpenglühn» Wiggen würdigen sein Wirken mit der Ehrendirektion.

Im Jahr 2012 wurde ihm die höchste Auszeichnung mit dem PRIX WALO zu teil.
Seit 1995 ist Franz Stadelmann Ehrenmitglied vom ZSJV (Zentralschweizerischem Jodlerverband) und seit 2008 Ehrenmitglied vom EJV (Eidgenössischer Jodlerverband).



2014 erschien seine Biographie "Franz Stadelmann - Ein Entlebucher Leben!"





Geboren ist Vreny Alessandri-Stadelmann als jüngstes Kind einer 7-köpfigen Familie, auf dem über 1000 m hoch gelegenen Hof

Rämisin  Escholzmatt. Bereits als vierjähriges Mädchen trat sie mit ihrem  Handörgeli auf, sang und jodelte mit ihren Geschwistern

und begleitete die Familienkapelle am Klavier.So wurde sie bald als Naturtalent  entdeckt und der Grundstein für ihren

Bekanntheitsgrad schon früh gesetzt. Bis heute ist sie der Volksmusik, vor allem dem Jodelgesang  treu geblieben. Ihre vielen

Auszeichnungen (goldene Schallplatten, goldene Noten, Kulturpreis usw). sind Zeugen von ihrem grossen Schaffen.


Seit  1960 bildet sie das Jodelduett Vreny und Franz Stadelmann, leitet seit 1979 den Trachtenchor Schüpfheim und seit 2001 den

Jodlerklub  Maiglöggli, Willisau. In vielen Verbandstätigkeiten durften ihr Wissen und ihre Ideen eingesetzt werden. So war sie

doch 12 Jahre Sekretärin im Verband Schweiz. Volksmusikfreunde Kt. Luzern. 9 Jahre  Vorstandsmitglied der Luzerner Kant

Trachtenvereinigung (Arbeitsgruppe  Gesang), Kursleiterin in verschiedenen Gesangs- und Jodlerkursen.

Für viele Vereinsanlässe schrieb sie jeweils Gedichte und für Komponisten Texte.


Es  war der Trachtenchor Schüpfheim, welcher sie ansportnte doch einmal ein Lied selber und nicht für andere zu schreiben.

So entstand ihre erste Komposition „Bärgwält“, welche selbstverständlich dem Trachtenchor  Schüpfheim gewidmet wurde.

Erwähnenswert sind die Drehbücher, welche aus  ihrer Feder stammen. Ihr 30-jähriges Wirken im Trachtenchor  Schüpfheim

zeigt zu jedem Konzertmotto jeweils die passende  Neukomposition. Nur einige zu nennen:. „zum Jubiläum, Dorfläbe,

Chilbizyt, e Bärggang usw..“ Bis heute stammen aus ihrer Feder über 20 Duett- Solo- und einige

Chorlieder. Mir fallen die Texte und Melodien spontan ein. Wenn ich ein Motto habe, dann sprudelt es nur so von Ideen!

I bi halt en Naturmensch! Meistgesungene Lieder: „Am Waldrand“, Zum Jubiläum“, „Mys Läbe“

Reto Stadelmann





Mit Reto Stadelmann geht die musikalische Tradition der Familie Stadelmann weiter, er hat unter anderem
zur 850 Jahrfeier der Gemeinde Escholzmatt das Stück Dorfrundgang für die Feldmusik Escholzmatt komponiert.


Dorfrundgang 1
Dorfrundgang 2

Reto Stadelmann wurde 1977 in eine Escholzmatter Familie mit Musiziertradition geboren. Durch seinen Vater Franz Stadelmann, Jodelliederkomponist und Interpret, wurde er früh mit der Schweizer Volksmusik vertraut. Nach der Matura und seiner Rekrutenschule als Militärtrompeter absolvierte er ein Schulmusikstudium an der Musikhochschule Luzern (Hauptfach Dirigieren/Chorleitung) und durchlief parallel die Theorieausbildung an der Jazz Schule Luzern. Stadelmann studierte anschliessend Komposition in London (London College of Music / Thames Valley University) und in Manchester (Royal Northern College of Music) und erhielt Unterricht u.a. von Harrison Birtwistle, James MacMillan, John McCabe. Er schloss seine Ausbildung mit dem Bachelor of Music und dem Master of Music mit First Class Honours und mit Auszeichnung ab und erhielt mehrere Preise (u.a. Read Scholarship (2003), Westminster Music Price (2002)). Von 2005-2007 war er Schüler von York Höller an der Hochschule für Musik in Köln. Zurzeit promoviert er an der Universität in York.
Stadelmann schrieb die Musik zu den Freilichttheaterproduktionen Bauernkrieg 1653 (2003; von Hansjörg Schneider, Regie Louis Naef) und Menetekel (2006; mit Schriftsteller Heinz Stalder, Regie Louis Naef). Seine letzten Werke beinhalten ein Kompositionsauftrag für die Stanser Musiktage 2009 (Rondo für Violine und Violoncello, mit Mitgliedern von musikFabrik), und die Musik zu scrivere grande – il progetto pasquinate, ein Film der deutschen Medienkünstlerin Katja Struif, für das Goethe-Institut Italien, Rom.

Reto Stadelmann ist Komponist, Orchestrator und Arrangeur von Musik verschiedenster Stilrichtungen und Produzent kulturpädagogischer Programme. Er ist der Gründer und künstlerischer Leiter des Kölner Kunstorchesters Kwaggawerk und Initiant der Veranstaltung «Entlebuch und ein halbes Zebra», ein deutsch-schweizerisches Kulturprojekt im Rahmen des Kölner Sommerfestivals 2008 mit über 240 aktiv beteiligten Künstlern und Musikern. Seine letzte Kwaggawerk-Produktion «der neuen Mythen Klippenspiel» gewann den ersten Preis des vom Deutschen Musikrat deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerbs zum Tag der Musik.

Reto Stadelmann wurde 2008 mit dem Werkbeitrag von Stadt und Kanton Luzern für Komponierte Musik ausgezeichnet. Er lebt und arbeitet als freischaffender Komponist in Köln und London.

Homepage von Reto Stadelmann

Jodlerclub Alpeblueme Herisau - Bärgandacht von Reto Stadelmann


Reto Stadelmann



Sie hören eine historische Aufnahme von Hanni Christen aus den 50er Jahren mit der Mutter des bekannten Komponisten Franz Stadelmann aus Escholzmatt






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