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Stephan Haldemann - Entlebucher und Emmentaler Musikarchiv

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Stephan Haldemann

Emmentaler Musik

Stephan Haldimann   07.04.1967

Geboren und aufgewachsen in Münsingen, sang und jodelte Stephan  Haldemann bereits in seiner Kindheit. Auch während der Gymer-Zeit in  Bern blieb das Interesse am Gesang und wurde von den Musiklehrern  entsprechend gefördert. Nach erfolgreich abgeschlossenem  Theologie-Studium an der Universität Bern (Lizentiatsarbeit: „Der  Jodelgesang in der Kirche“)  wurde Stephan im Herbst 1992 an die  Pfarrstelle in Signau gewählt.  

Ende 1983 trat er dem Jodlerklub „Alpenrösli“ Münsingen bei, dessen  Leitung er 1990 übernahm. Daneben ist der „jodelnde Pfarrer“ auch als  Einzel-, Duett-, Terzett- und Quartettjodler (jeweils begleitet von  seinem Lebenspartner Jürg Wenger am Örgeli) kein Unbekannter. Von 1985  bis 1992 war Stephan Haldemann Unterverbandsberichterstatter des BKJV,  seit 1990 stellte er sich dem Verband als versierter Kursleiter  Jodelgesang zur Verfügung und wurde dann 2006 in den Kantonalvorstand  gewählt.  

Geprägt durch seinen schönen Beruf ist es Stephan ein Anliegen,  seinen Kompositionen "neuere" Texte zu unterlegen, damit daraus Lieder  entstehen dürfen, welche als Botschaft von Mensch zu Mensch bzw. "von  Herz zu Herz" zu verstehen sind. Die meisten Lieder, von denen das erste  ("Ja de muess i eifach singe") im Herbst 1990 entstand, gehen auf  eigene Texte zurück, daneben hat er auch eine Handvoll Gedichte von  Hanny Schenker-Brechbühl vertont.  Entstanden sind in all den Jahren  mehrere Klub-Kompositionen, daneben zahlreiche Lieder für  Kleinformationen. Am bekanntesten sind „Nächschteliebi“, „Chumm los doch  zue“ oder „Es Lied voll Sunneschyn“, sowie aus jüngerer Zeit  „Blueschtfahrt“ oder „Lue gäg’ufe!“.

Quelle: Eigenbiographie,

Werke von Stephan Haldemann

Liedtitel Anfang 1. Strophe EJDKV Nummer

Männerchor (-M-)

Älter wärde - Gschyder wärde Wenn'd jung bisch, de kennsch nie kei Rascht und Rueh H002-M-000001
Chömet cho löie Gar mänge Mönsch verliert sis Läbesglück H002-M-000005
E Lied voll Sunneschyn Wär cha jutze u mah singe, dä gseht drinn e töiffe Sinn H002-M-000002
Jodlerfründe Fescht u grad wie d'Jodlermanne sött me hütt im Läbe schtah H002-M-000003
Märzesunne Die schüüchi Märzesunne, sie schtriichlet fyn mis Gsicht H002-M-000004

Quartett (-Q-)

Blueschtfahrt Chumm mit mer cho bummle, es geit uf ne Fahrt H002-Q-000001
Chumm los doch zue Wo no gsunge wird, bini deheime, wo nes Lied ertönt, e Jutz erklingt H002-Q-000002
Iisichte und Ussichte S'git Zyte, da louft's eifach rund, was'd aapacksch wird ou guet H002-Q-000003

Terzett (-T-)

Blueschtfahrt Chumm mit mer cho bummle es geit uf ne Fahrt dür d'Bluescht H002-T-000001

Duett (-D-)

Blueschtfahrt Chumm mit mer cho bummle, es geit uf ne Fahrt H002-D-000001
Chumm los doch zue Wo no gsunge wird, bini deheime, wo nes Lied ertönt, e Jutz erklingt H002-D-000002
Die alti Uhr Die alti Uhr louft Tag für Tag, verchündet d'Zyt im Schtundeschlag H002-D-000003
Ds Glück Glück wächslet im Läbe wie Schatte und Sunne H002-D-000004
Es Chrankebsüechli Säg ghörsch Du nid das Singe, wie's liedet lys und fyn H002-D-000005
Es Lied voll Sunneschyn Wär cha jutze u mah singe, dä gseht drinn e töiffe Sinn H002-D-000006
Glücklech blybe Du merksch es nid, wenn'd glücklech bisch H002-D-000007
Herbschtgedanke Los hesch chly Zyt, so sitz doch zue mer H002-D-000008
Ja de muess i eifach singe Jedes Jahr, da gsehsch es Wunder we d'Früehligssunne alles weckt H002-D-000009
Läbessinn I chönnt nid ohne Gloube sy, i hätt ke Halt, ke Läbessinn H002-D-000010
Mini Heimatgägend Amne schöne Sunntigmorge louffeni dür d'Matte uus H002-D-000011
Morgebetrachtig E neue Tag isch am Erwache, er luegt zur Himmelstüre uus H002-D-000012
Mys Vreni isch im Wältsche gsy.. Mys Vreni isch im Wältsche gsy, tuet ghüslet jitz parliere H002-D-000013
Nächschteliebi S'git doch geng no huffe Mönsche, wo eim mängisch nötig hei H002-D-000014
Sing mit i lade Di i Chumm sing es fröhlechs Lied mit mir, es Jützi hindedra H002-D-000016
Stilli Aabezyt Schtärneklar umgit eim d'Summernacht H002-D-000015

Einzel/Solo (-S-)

E Rägeboge Dr Wätterluft bringt schlächte Bscheid, es wott es Gwitter cho H002-S-000001
Es Läbe ohni Sorge Mit silberhällem Musigklang ghörsch d'Vögel jubiliere H002-S-000002
Es Lied für jede Tag Häb Sorg zu Dir Schtimm, het mer d'Muetter gseit H002-S-000008
Fröid am Liede Ha scho mängisch wölle zue Der cho und o gmeint H002-S-000009
Gib d'Hoffnig nid uuf! Dr Näbel drückt, es churze d'Tage, i dr trüebe Winterzyt H002-S-000003
Iisichte und Ussichte S'git Zyte, da louft's eifach rund, was'd aapacksch wird ou guet H002-S-000004
Lue gäg'ufe! Lue d'Sunne wo am Himmel lacht und töiff i ds'Härz Dir luegt H002-S-000011
Mi Boum Im Schatte vomne grosse Boum hani chly Friede gfunde H002-S-000005
Mir ghöre zäme All mi Chummer isch verschwunde, mit em Plange ischs verby H002-S-000006
Schtärnepracht Bi aller Schtärnepracht git's eine, dä lüchtet häller wie süsch keine H002-S-000007

Tonträger










Stephan Haldemann - Ein himmlischer Jodler - Potzmusig


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